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Der spukende Knecht PDF Drucken E-Mail

Vom Hexenturm wird noch eine ähnliche Sage erzählt:


Ein vornehmer Herr, der immer viel Geld braucht, war mit seinem gleichgesinnten Diener übereingekommen, den mit irdischen Schätzen reich versehenen Probst von Blankenau zu berauben und im Notfalle auch zu ermorden. Sie vollbrachten die Tat und schafften den Raub nach dem Turm am "Törle". Hier aber legte der Teufel seine Hand drauf, so dass die beiden beim Feilschen nicht einig werden konnten und der Schatz auch nach dem Tode der Raubmörder im Turme blieb. Die Räuber selbst fanden im Grabe keine Ruhe. In jeder Nacht kam der spukende Knecht vermummt nach dem Turm, klopfte an den Eingang und murmelte einige unverständlich Worte, worauf sein Herr von innen öffnete. Beide setzten sich nieder, zählten das viele Geld und wollten immer noch teilen, wurden aber nie einig. Und so saßen sie bis zum ersten Hahnenschrei, dann stiessen sie entsetzt auseinander, und er Mammon versank wieder in der Tiefe.
Als man später die Tür zum Turm vermauerte, hatte der spukende Knecht keinen Zutritt mehr. Er umkreist den daher, unruhig nach den Fenstern blickend, wo er seinen Herrn bei dem Schatz vermutet.

 



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